Ginsengwurzel

Ginseng die Pflanze

ROTER GINSENG – WEISSER GINSENG

Roter Ginseng – höchste Qualitätsstufe mit hohem Wirkstoffgehalt

In Deutschland ist Panax Ginseng C.A. Meyer in zwei Handelsklassen auf dem Markt – als Roter und als Weisser Ginseng. Der Rote Ginseng gilt in den Ursprungsländern wie China oder Korea allgemein als hochwertiger. Vom Weißen Ginseng unterscheidet er sich vor allem durch das Anbaugebiet, die deutlich längere Wachstumszeit und seine besondere Konservierungsmethode.

Weisser Ginseng stammt meist von 3-4-jährigen Pflanzen und wird vorwiegend in den Tiefebenen angebaut. Nach der Ernte wird er meist geschält und in der Sonne getrocknet,. Das Schälen muß besonders behutsam erfolgen, denn wie sich beim Apfel die Vitamine unter der Schale befinden sitzen die wertvollen Ginsenoside direkt unter der Rinde. Diese vollständig zu erhalten ist bei der Art der Weiterverarbeitung äußerst schwierig. Diese Wurzelqualität kommt dann als „Weisser Ginseng“ oder einfach nur als „Ginseng“ auf den Markt.

Der Rote Ginseng reift mindestens 6 Jahre lang und wird in den bevorzugten Anbaugebieten des Hochlandes kultiviert. Um einen maximalen Wirkstoffgehalt zu erzielen, müssen vorgeschriebene Pflanzabstände eingehalten werden. Nach der Ernte wird der wertvolle Rote Ginseng in einem aufwendigen Verfahren natürlich konserviert. Dabei wird er mit Wasser gedämpft und anschließend getrocknet. So erhält er seine kristalline bis hornartige Konsistenz und die typische rot-orange Färbung. Durch dieses Verfahren werden die sogenannten Ginsenoside, denen die maßgebliche Wirkung nachgesagt wird, besonders gut erhalten.

Bis heute wurden insgesamt 28 Ginsenoside im Roten Ginseng identifiziert (Im Vergleich: Weisser Ginseng weist meist 7-11 Ginsenoside auf). Darüber hinaus enthält Roter Ginseng eine Vielzahl wertvoller Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und Vitamine.